Ergänzungen

Neuer VDI-Statusreport „Automatisiertes Fahren“ erschienen

VDI-Statusreport Automatisiertes Fahren
Quelle: VDI/Metamorworks-Shutterstock

VDI-Statusreport gestaltet Debatte um die Zukunft der Mobilität mit und macht Chancen und Herausforderungen transparent

Das automatisierte Fahren nimmt in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion um die Zukunft der Mobilität aktuell eine große Rolle ein. Mit seinem neuen Statusreport möchte der VDI die nicht immer faktenbasierte Debatte mitgestalten und dabei sowohl Chancen als auch Herausforderungen transparent machen.

Der VDI-Statusreport „Automatisiertes Fahren“ zeigt verschiedene Use Cases automatisierten Fahrens aus Perspektive der Nutzer auf und beleuchtet die gesellschaftliche Bedeutung, die Potenziale für die Verkehrssicherheit sowie die Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die wichtigsten Aspekte:

  • Der VDI empfiehlt in diesem Statusreport die Definition gesellschaftlich getragener Mindestanforderungen an die Sicherheit automatisierter Fahrzeuge, eine Überprüfung und eine Anpassung des Verkehrsgesetzes sowie eine Prüfung des Regelungsbedarfs hinsichtlich des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer gegenüber fahrerlosen Fahrzeugen.
  • Die gute Ausgangsposition für das automatisierte Fahren gilt es zu nutzen und konsequent auszubauen: Für die Gesellschaft liegen die Chancen unter anderem darin, älteren und leistungseingeschränkten Menschen zu mehr Mobilität zu verhelfen.
  • Junge Fahrer und Familien profitieren ebenfalls von der Leistungsfähigkeit automatisierter Fahrfunktionen.
  • Automatisiert fahrende Fahrzeuge sind außerdem mittelfristig kostengünstiger als ein Taxi und flexibler als ein Bus, sodass z. B. das Wohnen auf dem Land an Attraktivität gewinnen kann.
  • Auch unter Aspekten der Verkehrssicherheit birgt automatisiertes Fahren große Potenziale. So können Automatisierungssysteme viele physische und psychische Defizite der Fahrer kompensieren und somit die Unfallzahlen weiter reduzieren.
  • Der Wirtschaftsstandort Deutschland mit seinen vielfältigen Unternehmen profitiert ebenso von den Technologien und Potenzialen des automatisierten Fahrens. Aktuell stammen 52 % aller weltweiten Patente zum automatisierten Fahren aus Deutschland.

Der Statusreport ist als PDF hier sowie auf der VDI-Webseite kostenlos verfügbar.


Ansprechpartner im VDI: Dipl.-Ing. Christof Kerkhoff, VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik, fvt@vdi.de


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