Infrastruktur: Wissenschaft

Braunschweig 01.09.2017: Zum Widerstand bei großen Infrastruktur-Bauvorhaben

Verkehrs-Infrastruktur
Bild: pixabay.de

Wann scheitern oder gelingen Infrastruktur-Großprojekte?

Drei Jahre lang untersuchten Forscherinnen und Forscher Muster der Eskalation und Deeskalation zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben. Die Ergebnisse, die auf Fallstudien zur Schiene Nord, zu Stuttgart 21 und zum SuedLink basieren, werden am 01. September 2017 im Haus der Wissenschaft in Braunschweig vorgestellt.

Was darüber entscheidet, ob ein Großprojekt einvernehmlich mit der Bevölkerung beschlossen werden kann oder in einer Eskalation mündet, untersuchten Forschungsteams aus Sozialwissenschaften, psychologischer Vertrauensforschung, Sozialpsychologie, Rechtswissenschaft und Bauingenieurwesen der drei niedersächsischen Universitäten Braunschweig, Göttingen und Hannover.

Öffentliche Podiumsdiskussion zur Akzeptanz von Infrastruktur-Vorhaben

Die Forschungsergebnisse diskutieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Verbundprojektes im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion

  • am 01. September 2017
  • von 15.00 bis 16.00 Uhr
  • im Raum Veolia/Weitblick, Haus der Wissenschaft, 5. OG,
  • Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig.

Der Eintritt ist frei.

Das Verbundprojekt

Das Verbundprojekt „Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben“ wird von Prof. Dr. Nils C. Bandelow,  Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse am Institut für Sozialwissenschaften der TU Braunschweig, koordiniert.

Ebenfalls von der TU Braunschweig sind Prof. Dr.-Ing. Thomas Siefer  vom Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb sowie Prof. Dr. Barbara Thies  vom Institut für Pädagogische Psychologie an dem Forschungsprojekt beteiligt.

Zudem leiten Prof. Dr. Jutta Stender-Vorwachs  von der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover sowie Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt  vom Institut für Psychologie der Georg-August-Universität Göttingen weitere Teilprojekte.

Das Verbundprojekt wird im Rahmen des „Niedersächsischen Vorab“ der Volkswagen-Stiftung mit einer Summe von 1,3 Mio. EUR gefördert.


Weitere Informationen zum Projekt: TU-Braunschweig – Mehr zum Thema Infrastruktur: HIER


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