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Transportsicherheit: Container-Tracking aus der Cloud

Container-Tracking aus der Cloud
Foto: Deutsche Telekom/DAL

Pilotprojekt mit Smart Container Device

Container-Tracking wird zunehmend wichtiger – auch auf dem Seeweg: 5,7 Mrd. t Güter werden jährlich auf See transportiert, weltweit sind 30 Mio. Container im Einsatz. Doch gut ein Drittel kommt verspätet an, wird beim Transport beschädigt oder geht verloren.

Deutsche Afrika-Linien – von Hamburg in die Welt

Ein Problem, das auch die Deutsche Afrika-Linien (DAL) kennt. Die Containerschiffe der Reederei aus Hamburg mit 1.300 Mitarbeitern weltweit sind hauptsächlich zwischen dem europäischen Festland, den Kanaren sowie Ost- und Südafrika unterwegs. Auch Häfen im Indischen Ozean läuft die Linienreederei an. Die Machine to Machine (M2M)-Lösung Smart Container Device der Deutschen Telekom hilft der DAL nun, die gesamte Wertschöpfungskette immer im Blick zu behalten – und so ihren Kunden einen ganz besonderen Service zu bieten.

Ende-zu-Ende-Überwachung des kompletten Transportwegs

Im Rahmen eines Pilotprojekts vernetzte die Deutsche Telekom zunächst zehn Container der DAL über ein Container-Tracking-Modul und die „TelekomCLOUD der Dinge“ mit der Firmenzentrale. Über GPS können die Container jederzeit geortet werden. In der Hamburger DAL-Zentrale wird sofort ein Alarm ausgelöst, sobald die Ladung Schaden nimmt.

Container-Tracking

Das M2M-Trackingmodul wird einfach an die Containertür geklebt. Foto: Deutsche Telekom/DAL

Dazu ist das Modul mit einem Schock-, einem Türöffnungs- und einem Neigungssensor ausgestattet. Auch Außentemperatur und Batteriespannung werden angezeigt. Aus der Ferne lässt sich überwachen, ob der Container stürzt, kippt oder geöffnet wird. „Wir wissen also jederzeit, wo und in welchem Zustand unsere Container sind“, sagt Ralf Stüwe,  Manager Operations Liner Services bei DAL. „Im Fall der Fälle können wir und unsere Kunden schneller reagieren, zum Beispiel auf alternativen Transportwegen Ersatz losschicken oder den Produktionsplan umstellen.“

Auch versicherungstechnisch ist die neue Lösung eine wichtige Unterstützung. Ralf Stüwe: „Da jede Bewegung transparent dokumentiert ist, haben wir im Schadensfall eine fundierte Grundlage für unsere Regressforderungen.“

Container-Tracking zum Aufkleben

Das Smart Container Device besticht mit seiner Einfachheit: Denn das M2M-Trackingmodul wird einfach an die Containertür geklebt. Damit das Modul kommunizieren kann, steckt in seinem Inneren ein SIM-Chip der Deutschen Telekom. Alle erfassten Werte machen sich verschlüsselt auf den Weg und werden über eine leistungsstarke Antennentechnik in das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom übermittelt. Gespeichert, ausgewertet und visualisiert werden sie dann in der Cloud. Die Telekom betreibt die Trackinglösung in ihren hochsicheren Rechenzentren in Deutschland. Praktisch: „Über ein Webportal sehen wir alle Daten und managen den Containerbestand selbst“, so Stüwe.


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