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Tagung „Aktive Sicherheit und automatisiertes Fahren (IEDAS)“

Haus der Technik in Essen – 25.–26. Oktober 2017

3. Interdisziplinärer Expertendialog unter Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Klaus Kompaß, BMW Group, beleuchtet aktelle und zukünftige Entwicklungen zur Sicherheit

Das Thema „Aktive Sicherheit und automatisiertes Fahren (IEDAS)“ steht im Mittelpunkt der 2-tägigen Tagung, die das Haus der Technik e. V. (HDT) am 25. und 26. Oktober 2017 in Essen veranstaltet. Unter der Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Klaus Kompaß,  Leiter Fahrzeugsicherheit bei der BMW Group in München, betrachten und diskutieren Experten und Teilnehmer die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen.

Die Automatisierung der Fahraufgabe, die immer stärkere Übernahme von Fahrzeug-Führungsaufgaben durch das Regelsystem und die damit verbundene Rollenveränderung von Mensch und Maschine gehören zu den aktuellen Top-Themen in der Entwicklung zukünftiger Transportsysteme.

Der Fahrer soll entlastet und beim hoch- oder vollautomatisierten Fahren in die Lage versetzt werden, sich während der Fahrt mit anderen Dingen als der primären Fahraufgabe zu beschäftigen. Dies soll einhergehen mit der Reduzierung des Risikos von Unfällen und einer Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Mobilität von morgen wird sich durch das automatisierte Fahren in Summe stark verändern.

Entsprechende Schwerpunkte zeichnen sich durch den vorwettbewerblichen Charakter und die starke Notwendigkeit von Vernetzung und Standardisierung aus. Der Expertendialog möchte dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Im Unterschied zu vielen anderen Tagungen liegt eine starke Betonung auf dem Dialog: Kurze Fachbeiträge mit ausreichend Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch. Die Besetzung des Fachbeirats belegt den interdisziplinären Charakter, der sich auch in den ausgewählten Beiträgen widerspiegelt.

„Wir kümmern uns bei dieser Tagung um all die Themen, die nicht funktionsorientiert sind, sondern die rechts und links neben der Funktionstechnik bestehen, die notwendig sind und die standardisiert werden müssen“, erläutert Prof. Klaus Kompaß,  Leiter der Tagung und Leiter Fahrsicherheit bei BMW Group, „Unser Expertendialog bietet eine breite Sichtweise auf diese Themen und bringt z. B. Vertreter aus wissenschaftlichen Institutionen, von Versicherern und Behörden mit den Automobilherstellern und Zulieferern in einmaliger Weise zusammen.“

Die Teilnehmer erwarten Beiträge von der Robert Bosch GmbH, der Bundesanstalt für Straßenwesen (BaSt), dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), CARISSMA (TH Ingolstadt), Continental Teves, EDAG Engineering, BMW, MBTech Group, KTI, dem UK Department of Transport, Thatcham Research, der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem europäischen Verband der Fahrzeughersteller ACEA, den TUs Braunschweig, Dresden und München sowie von weiteren namhaften Branchenvertretern und Stakeholdern.

„Fach- und Führungskräfte insbesondere aus dem Umfeld der Fahrzeughersteller, Zulieferer, Entwicklungs-Dienstleister der Fahrzeugsicherheit, Automobilindustrie, Versicherer, technische Überwachungsvereine aber auch Behördenvertreter sowie Verkehrspsychologen und Unfallforscher erhalten während der Tagung eine Übersicht über aktuelle und kommende Entwicklungen“, so Thomas Ehni,  Haus der Technik, Leiter Fachbereich Mobilität & Automotive. Die Vorträge werden simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

Informationen und Anmeldung HIER